Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Georg Ledebour

Kalenderblatt

  • Von Holger Czitrich-Stahl
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Er war ein »Solitär«, ein eigenwilliger Sozialist und zugleich ein »alter Haudegen der deutschen Arbeiterbewegung«. Als solchen charakterisierte ihn Elke Keller in ihrem leider nicht veröffentlichten Buchmanuskript aus dem Jahr 1987. Mit dem Ende der DDR schien das Interesse an dieser großen und umstrittenen Persönlichkeit der Arbeiterbewegung erloschen zu sein. Georg Ledebour starb am 31. März 1947, vor 70 Jahren, im schweizerischen Exil in Bern.

Geboren am 7. März 1850 in Hannover in einem bürgerlichen Elternhaus war er bereits mit zehn Jahren Vollwaise. Lebenslänglich gehbehindert nahm er am Krieg 1870/71 als Sanitätsfreiwilliger teil, wurde zum Kriegsgegner und erteilte später in Hannover Engländern Privatunterricht. Danach arbeitete er in London als Korrespondent für linksliberale Zeitungen. Seit 1882 wirkte er im Hirsch-Dunkerschen Gewerkverein und in der Deutsc...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.