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»Die Linke muss Freiräume schaffen«

Pedro Páez über die Wahlen am Sonntag in Ecuador und die Spaltung des progressiven Lagers

  • Von Harald Neuber
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Herr Páez, an diesem Sonntag findet in Ecuador die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen statt. Wie lautet Ihre Prognose?
Ich denke, dass die Mehrheit im Land für eine Fortsetzung des politischen Wandels stimmt. Das zeigte sich nicht nur in der ersten Runde der Wahlen, sondern bereits in der jüngsten Volksbefragung. 60 Prozent der Menschen haben sich dafür ausgesprochen, Geldüberweisungen ins Ausland zu begrenzen. Das Ergebnis lässt auf ein hohes Bewusstsein der Menschen schließen, weil sie zwischen der eigenen familiären Situation - viele Ecuadorianer leben im Ausland - und dem Problem der Kapitalflucht unterscheiden konnten. Ich hoffe also auf eine demokratische Abstimmung am Sonntag, sehe aber auch das aggressive Klima im Wahlkampf ...

... was wohl am Wesen der Abstimmung liegt, in der es doch um zwei Modelle geht: einen sozialen Reformprozess mit dem Regierungskandidaten Lenín Moreno oder die neoliberale Restauration unter ...



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