Kampf für eine echte Null-Lösung

UNO-Staaten und internationale Organisationen widersetzen sich dem Atomwaffenwahn

  • Von Max Böhnel, New York
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Am Freitag endete in der UN-Generalversammlung in New York die erste Runde der Verhandlungen über ein vollständiges Verbot von Atomwaffen. Teilgenommen hatten zwei Drittel der 193 UN-Mitgliedsstaaten. Zu den Boykotteuren gehören sämtliche neun Atomwaffenstaaten und alle NATO-Mitglieder, darunter auch die Bundesrepublik Deutschland.

Immerhin: Was seit Montag im New Yorker UN-Gebäude und bei zahlreichen Begleitveranstaltungen geschah, bezeichneten Vertreter der Zivilgesellschaft als »historisch«. Denn zum ersten Mal in der Geschichte der atomaren Abrüstungsbewegung verhandelten Vertreter von mehr als 120 Regierungen gemeinsam mit internationalen Organisationen und Friedensbewegten über Wege zu einem rechtsverbindlichen Verbot von Kernwaffen. Der ersten Verhandlungsrunde, die am Freitag mit einer Absichtserklärung zuende ging, folgen zwischen 15. Juni und 7. Juli die Schlussverhandlungen mit dem Ziel, einen Verbotsvertrag zu beschlie...

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