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Minden. Nordrhein-Westfalens Justiz treibt die Digitalisierung weiter voran. Mit dem Verwaltungsgericht Minden und dem Oberverwaltungsgericht Münster erproben ab 1. April über Instanzen hinweg mehrere Kammern den Umgang mit elektronischen Prozessakten, wie das OVG am Freitag mitteilte. Seit 2006 besteht in NRW die Möglichkeit, Klagen und Anträge elektronisch einzureichen. Bislang werden an den Verwaltungsgerichten die Unterlagen dann ausgedruckt. Parallel wird eine digitale Zweitakte geführt. Testweise soll jetzt ganz auf Papierakten verzichtet werden. Ab 2022 sind dann alle Anwälte und Behörden verpflichtet, Schriftstücke nur noch elektronisch einzureichen. dpa/nd

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