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Stellenabbau in Thüringer Verwaltung

Das Land will weiter Stellen streichen - Umweltschützer sind alarmiert

Erfurt. Die für Umweltfragen zuständigen Verwaltungen in Thüringen sind nach Ansicht der Naturschützer vom BUND chronisch unterbesetzt. »Sie sind in der Vergangenheit überproportional beschnitten worden«, sagte BUND-Landesvorsitzender Burkhard Vogel der Deutschen Presse-Agentur. In anderen Verwaltungen seien weitaus weniger Stellen gestrichen worden. Das hat nach Angaben Vogels etwa zur Konsequenz, dass landesweit nur wenige Flächen als Schutzgebiete ausgewiesen werden können, weil das Personal dafür fehlt. Pro Jahr erhielten bis zu vier neue Flächen einen solchen Status, erklärte er.

»Wir haben 50 bis 60 Gebiete, die schutzwürdig sind«, erklärte der Landeschef. Es würde Jahrzehnte dauern, bis sie unter Schutz stünden. Vogel sprach sich für die Gründung einer Task-Force mit bis zu 20 zusätzlichen Stellen aus. »Dann könnten wir das innerhalb von zehn Jahren schaffen.« Schutzgebiete werden in Thüringen durch Mitarbeiter des Landesverwaltu...


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