Wandel durch Anpassung

Die nordrhein-westfälischen Grünen befinden sich in einer Krise. Wegen Zugeständnissen an den Koalitionspartner SPD ist ein eigenes Profil kaum noch erkennbar

  • Von Aert van Riel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Führung der Grünen überlegt derzeit fieberhaft, in welcher Konstellation sie in Nordrhein-Westfalen weiter mitregieren könnte. Denn nach aktuellen Umfragen ist eine Fortsetzung der Koalition mit der SPD nicht mehr möglich. In sechs Wochen wird gewählt. Chancen hätte die Ökopartei wohl nur in einem Dreierbündnis. Doch gegen Rot-Gelb-Grün sperrt sich die FDP. Die Liberalen wollen mögliche Verhandlungen zur Bildung einer sogenannten Ampelkoalition ausschließen.

Denkbar ist hingegen eine Landesregierung aus CDU, FDP und Grünen. Eine Reihe von Abgeordneten der 29-köpfigen Grünen-Fraktion im Düsseldorfer Landtag kann sich diese Konstellation gut vorstellen. Eine weniger realistische Idee hat jüngst die Spitzenfrau der Landespartei, Bildungsministerin Sylvia Löhrmann, ins Spiel gebracht. »Ich schließe nicht aus, erneut eine Minderheitsregierung zu bilden«, verkündete sie. Der SPD dürfte das zu unsicher sein. Wenn die Sozialdemokraten erne...

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