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Piccolo-Kampftrinken und Krampfadern

Christoph Ruf über Bahnreisen am Wochenende und die Vermenschlichung von Fußballfans

  • Von Christoph Ruf
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Bahn befördert am Wochenende drei Personengruppen, die aus unterschiedlichen Gründen übel beleumundet sind. Junggesellenabschiede und deren geriatrische Abwandlung, das als Wanderausflug getarnte Piccolo-Kampftrinken, zum einen. Zum anderen Fußballfans, mal in größeren, mal in kleineren Gruppen. Und zum dritten Sportjournalisten, meist in sehr kleinen Gruppen, nämlich alleine. Dass die drei Personengruppen aufeinandertreffen, ist kaum zu vermeiden, wobei die Sportjournalisten einen Vorteil haben. Sie tragen weder Schals in bunten Farben, noch muten sie ihre in wollenem Sockenwerk steckenden Krampfadern der Öffentlichkeit zu. Sie verhalten sich stattdessen einfach nur so schlecht wie Tausende andere Bahnreisende: Blöken laut in ihre Handys, äffen das vermeintlich schlechte Englisch der Durchsagen nach und sorgen für spannende kollektive Geruchserlebnisse, indem sie das heiße Thai Curry vom Bahnhof im Großraumwagen verzehren. Wie ges...


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