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Brasilianer haben Sparkurs satt

Landesweite Demonstrationen vor Generalstreik Ende April

São Paulo. Zehntausende Menschen sind in Brasilien erneut gegen Sparmaßnahmen ihrer Regierung auf die Straße gegangen. Die Proteste am Freitag (Ortszeit) in mehreren Städten richteten sich unter anderem gegen die geplante Rentenreform. Demonstrationen fanden in São Paulo, Brasília, Rio de Janeiro, Belo Horizonte und weiteren Großstädten statt. Bereits Mitte März hatte es im ganzen Land Proteste vor allem gegen die Rentenreform gegeben. Die Wut der Demonstranten richte sich auch gegen das Arbeitsrecht und »alle Angriffe« der Regierung von Präsident Michel Temer und seiner Verbündeten »auf die Arbeiter«, sagte Marcella Azevedo von der Bewegung Frauen im Kampf der Nachrichtenagentur AFP in São Paulo. Für die Gewerkschaften sind die neuerlichen Proteste ein Warmlaufen vor dem für Ende April geplanten Generalstreik.

Laut einer Umfrage haben nur noch zehn Prozent der Befragten eine positive Meinung von der Rechtsregierung, 55 Prozent halten ihr Tun für »schlecht oder kläglich«. AFP/nd

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