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Die Suche und die Verzweiflung

Der Dirigent Jukka-Pekka Saraste und der Cellist Anssi Karttunen boten im Konzerthaus finnische Gegenwartsmusik

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Eine bessere Einstimmung kann es wohl kaum geben. Vor dem Eingang des Berliner Konzerthauses am Gendarmenmarkt wurde man am Freitag von zwei russischen Akkordeonisten begrüßt, die auf meisterliche Art und Weise Preludien und Fugen von Johann Sebastian Bach darboten. Im großen Saal stand dann eine Art finnischer Abend auf dem Programm, da der Dirigent, der Solist und der Komponist des Eröffnungswerks aus diesem Land stammen.

In der internationalen Rezeption werden finnische Musiker stets mit Jean Sibelius, dem Übervater der nordischen Musik, in Verbindung gebracht. In kaum einem Land der Welt hat ein einzelner Komponist das Musikleben seit dem späten 19. Jahrhundert so umfassend geprägt wie der 1957 im Alter von 91 Jahren verstorbene Sibelius.

Natürlich spielt sein Vermächtnis in Finnland nach wie vor eine tragende Rolle. Seine Suche nach neuen Formen, die Auslotung der Grenzen der Tonalität diesseits der Zwölftonmusik und der starke Bez...


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