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Raue Hände, unbesiegbares Lächeln

Wer erbaut das neue Berlin? Erlebnisse eines rumänischen Arbeiters, der aus Spanien in die Hauptstadt kam

  • Von Carmela Negrete
  • Lesedauer: ca. 8.5 Min.

Die Stellenanzeige löste bei Daniel Vasile Gaspar große Hoffnungen aus. Eine Stelle als Klempnergeselle in Berlin, ein Jahr Vertrag, ein Einkommen für seine Familie! Diese besteht aus Frau, Sohn und Tochter, die vor Kurzem auch noch selbst ein Baby geboren hat. Alle fünf lebten in Aranjuez, einer Vorstadt von Madrid - und bekamen gerade 800 Euro an Familienhilfe, wie das in Spanien heißt. Die Hälfte davon überweisen sie monatlich an ihren Vermieter, die Ehefrau sucht vergeblich nach Arbeit.

»Allein für die Bücher und Schulausstattung für meinen Sohn, der gerade 15 geworden ist und das Gymnasium besucht, musste ich fast 300 Euro zahlen«, erzählt Gaspar in einem Park in Berlin von seiner Lage in Spanien. Daniels Hände sind rau, seine Kleidung ist ärmlich. Sein Lächeln sieht trotzdem unbesiegbar aus.

Daniel ist Klempnergeselle, hat aber auch Erfahrung als Erntehelfer, als Schreiner, als Bauarbeiter. Zudem ist er examinierter Kra...


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