Werbung

Polen klagt Fluglotsen an

Drei Russen wegen Absturz in Smolensk beschuldigt

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Warschau. Fast sieben Jahre nach dem Tod des damaligen polnischen Präsidenten Lech Kaczynski bei einem Flugzeugabsturz in Russland will Polen die russischen Fluglotsen vor Gericht stellen. Wie die Staatsanwaltschaft in Warschau am Montag mitteilte, wird zwei Fluglotsen und »einer dritten Person« aus dem Kontrollturm vorgeworfen, den Absturz »absichtlich« verursacht zu haben. Die Staatsanwaltschaft hatte den Fluglotsen bereits 2015 eine Mitschuld an dem Unglück gegeben und auch Anklage erhoben. Einer der beiden Russen wurde damals beschuldigt, die »unmittelbare Gefahr eines Flugzeugunglücks« verursacht zu haben. Seinem Kollegen wurde Fahrlässigkeit vorgeworfen. Die neuen, schwerer wiegenden Anklagepunkte haben sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft aus der erneuten Auswertung von Beweismaterial ergeben, darunter die Aufzeichnungen der Gespräche zwischen Cockpit und Tower.

Beim Absturz der Tupolew-154 am 10. April 2010 waren außer Kaczynski auch seine Ehefrau und 94 weitere Insassen ums Leben gekommen. Unter den Opfern waren ranghohe Militärs und Politiker, die zum 70. Jahrestag des Massakers von Katyn bei Smolensk an einer Gedenkfeier teilnehmen wollten. AFP/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!