Weniger Hinrichtungen, mehr Todesurteile

Vier Länder für 87 Prozent der vollstreckten Urteile veranwortlich / Hohe Dunkelziffer in China vermutet

Berlin. Die Zahl der Hinrichtungen ist nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International weltweit gesunken. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 1.032 Menschen hingerichtet und damit mehr als ein Drittel weniger als 2015 mit 1.634 Hinrichtungen, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Amnesty-Todesstrafen-Statistik. Zugleich sei die Zahl der Todesurteile drastisch angestiegen von 1.998 (2015) auf 3.117 im Jahr 2016.

Für 87 Prozent der Hinrichtungen seien allein vier Länder verantwortlich, hieß es weiter. So seien im vergangenen Jahr im Iran 567, in Saudi-Arabien 154, im Irak 88 und in Pakistan 87 Menschen hingerichtet worden. Mindestens zwei der Hingerichteten im Iran waren laut Amnesty zur Tatzeit minderjährig.

Zugleich geht die Menschenrechtsorganisation wie in den Vorjah...

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