Ein Regierungswechsel reicht nicht

Steffen Twardowski über die sinkenden Umfragewerte der SPD und ihre Unschlüssigkeit gegenüber einem Politikwechsel

  • Von Steffen Twardowski
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Den Sozialdemokraten gelingt es aktuell nicht, den Wunsch nach einer SPD-geführten Bundesregierung neu aufleben zu lassen. In den letzten Wochen zog in den Umfragen die CDU/CSU an der SPD wieder vorbei. Es scheint, dass die Schwäche der SPD eben nicht an der Diskussion über Rot-Rot im Saarland oder Rot-Rot-Grün im Bund liegt, sondern an der fehlenden Erklärung, was die Sozialdemokraten mit der Macht anfangen wollen.

Martin Schulz traf den Nerv von ehemaligen SPD-Wählern, die nach der Bundestagswahl 2013 zur CDU/CSU, zu den Grünen und zur Linkspartei abgewandert waren, als er ankündigte, sich für mehr soziale Gerechtigkeit stark machen zu wollen. Mit Auftritten und Interviews holte er viele von ihnen zur SPD zurück. Wählerwanderungen auf Basis der Parteipräferenzen in Umfragen zeigten das recht deutlich. Doch was genau würde sich mit Martin Schulz als Kanzler ändern? Wofür genau steht die SPD? Hier erklären der Kandidat und sein Te...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.