Von Regina Stötzel

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Steht schon die nächste Stufe der Kommunikation unmittelbar bevor? Ist die Technologie der Zukunft smart ohne Phone? Das Unternehmen Facebook erforscht derzeit, ob es auch möglich ist, Textnachrichten zu verfassen, ohne das Smartphone in die Hand zu nehmen. Dafür überwachen empfindliche Sensoren auf der Oberfläche des Kopfes die Gehirntätigkeit eines Menschen haargenau, also flächendeckend hunderttausende Male pro Sekunde. Diese sollen an der Aktivität der Neuronen erkennen, welchen Buchstaben der Proband gerade tippen will. Dafür wurden weltweit Versuche gestartet, mit ersten beachtlichen Ergebnissen: Elektroden entzifferten die Worte »Mehr Sangria« auf Mallorca, »Alaaf« in Köln und »Brumm, brumm« im rheinland-pfälzischen Nürburg. Noch erstaunlicher: In München, Pjöngjang und Ankara wurden die Worte »Obergrenze«, »Bombe« und »Terroristen« bei Versuchspersonen verzeichnet, ohne dass die geringste Gehirnströmung festzustellen war. rst

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