Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Braunkohle hat Nebenwirkungen

Andreas Fritsche über die Schadstoffbelastung im Schlamm der Gewässer

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: 1 Min.

Die Braunfärbung der Fließe im Spreewald ist schlimm genug. Dazu kommen nun neue Erkenntnisse über das Ausmaß der Schadstoffbelastung im Schlamm. Von diversen Schwermetallen und giftigem Arsen ist die Rede. Die Schlussfolgerung könnte und sollte lauten: keine neuen Tagebaue!

Es gibt eine Menge Argumente gegen Braunkohletagebaue (Umweltzerstörung, menschliches Leid durch Umsiedlung). Natürlich auch einige Argumente dafür (Arbeitsplätze, zuverlässige Stromversorgung). Zu den Dingen, die gegen die Braunkohle sprechen, gehört die abstoßende, für den Tourismus schädliche Braunfärbung der Spree. Da geht es übrigens auch um Jobs. Der Klimawandel mag für die Welt gefährlicher sein. Doch die Braunfärbung - auch als Verockerung bezeichnet - erregt mehr Emotionen und führte im Einzelfall sogar schon dazu, dass sich engagierte Befürworter der Braunkohle in entschiedene Gegner verwandelt haben. Wie wird es nun erst wirken, wenn sich herumspricht, dass der Richtwert für die maximal zulässige Konzentration von Arsen an vier Messstellen überschritten ist. Tagebaue haben Nebenwirkungen wie Medikamente. In der Medizin gilt: Wenn die Nebenwirkungen unerträglich werden, wird das Medikament abgesetzt.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln