Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Trump ist für Macri ein ernsthaftes Problem

Alejandro Frenkel über den Staatsbesuch des argentinischen Präsidenten in den USA und ein schwieriges Verhältnis

  • Von Jürgen Vogt
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Donald Trump und Mauricio Macri treffen sich am Donnerstag zum ersten Mal als Präsidenten in Washington. Beide kennen sich schon lange, sind Unternehmer, ticken ähnlich und hatten in den 1980er Jahren geschäftlich miteinander zu tun. Sind das nicht die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Staatsbesuch bei diesem US-Präsidenten?
Ja, das sollte man meinen. Aber Donald Trumps Protektionismus ist nicht kompatibel mit Mauricio Macris Politik der Liberalisierung und Weltmarktöffnung. Und Trump ist für Macri nicht nur ein wirtschaftliches Problem. Auch politisch ist Trump für Macri äußerst schwierig. Nach den ruppigen Jahren der Kirchner-Ära (2003-2007 Präsident Néstor Kirchner, 2007-2015 Cristina Kirchner de Fernández, d. Red.), setzte Macri auf eine Annäherung an die USA. Argentinien sollte als Modell für die Region erscheinen und so für die USA aber auch die Europäische Union als der beste hiesige Ansprechpartner gelten. Mit Hil...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.