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Ärger mit dem Nachbarn

Handelsstreit zwischen USA und Kanada um Holz- und Milchimporte spitzt sich zu

  • Von John Dyer, Boston
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

US-Präsident Donald Trump kritisierte immer wieder China wegen unfairer Handelspraktiken. Europa warf er vor, zu wenig für die Verteidigung zu bezahlen, und Mexiko, seine Arbeiter ungehindert über die Grenze in die USA strömen zu lassen. Seinen ersten richtigen Handelskonflikt bricht der neue Präsident aber mit dem engsten Freund und Verbündeten der Vereinigten Staaten vom Zaun: Kanada.

Premierminister Justin Trudeau zeigte sich enttäuscht über Trumps Entscheidung vom Wochenbeginn, auf kanadische Weichholzimporte Zölle von 3 bis 24 Prozent zu erheben. »Es gibt Millionen guter US-Jobs, die vom reibungslosen Fluss von Waren, Dienstleistungen und Menschen in beiden Richtungen über die Grenze abhängen«, sagte Trudeau auf einer Pressekonferenz. Autoteile passierten die Grenze oft bis zu sechs Mal, bevor ein Auto die Montage verlasse und in den Verkauf gehe. »Man kann diese Grenze nicht verstärken ohne Menschen auf beiden Seiten zu tref...


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