Der ständige Reiz des Neuen

Durch ihren Vater spielte Jana Schneider schon im Kindergarten Schach. Jetzt ist die 14-Jährige Deutsche Meisterin und will noch viel mehr erreichen

  • Von Christiane Gläser, Eußenheim
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Als sie gerade einmal vier Jahre alt war, spielte Jana Schneider bereits zum ersten Mal Schach. Damals hüpfte das Mädchen noch selbst als Springer über das große Schachfeld auf dem Boden. Heute zieht sie die kleinen Figuren routiniert über das Brett - und bringt damit nicht selten ihre Gegner zur Verzweiflung. Die Schülerin aus dem bayerischen Eußenheim (Landkreis Main-Spessart) ist zum Profi geworden.

Dem Verspielten ist das Strategische gewichen. Und ihr unbedingter Wille zum Sieg hat sie schon zu etlichen Titeln geführt. Nun ist ihr der nächste Coup gelungen: Kurz vor ihrem 15. Geburtstag wurde die Fränkin deutsche Schachmeisterin. Jünger war nur Elisabeth Pähtz bei ihrem Titelgewinn 1999. Pähtz wurde später noch Junioren-Weltmeisterin.

Den frühen Ausflug in die Schachwelt hat Jana Schneider ihrem Vater zu verdanken. Er ist Schuldirektor und leitete damals auch Schachgruppen für Kinder. Vor zehn Jahren hatte er mit Kollege...


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