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Frieden braucht Geld

Einen Monat nach Vorverkaufsbeginn sind etwa die Hälfte der 20 000 Tickets für das Berliner Benefizkonzert »Peace x Peace« am 18. Juni verkauft. Man hoffe erneut auf eine ausverkaufte Waldbühne, sagte der Geschäftsführer der Konzertagentur Semmel Concerts, Dieter Semmelmann, am Mittwoch in Berlin. Im Vorjahr hatte die dem Kampf gegen Armut, Hunger und Ausgrenzung gewidmete Veranstaltung mehr als 400 000 Euro an Spenden eingebracht.

Bei dem zum zweiten Mal stattfindenden Festival stehen in diesem Jahr Bands wie Die Fantastischen Vier, Beginner und Freundeskreis gemeinsam mit Sängern wie Max Herre, Joy Denalane und Andreas Bourani auf der Bühne. Alle Beteiligten verzichten auf Gagen, Vorverkaufsstellen auf Gebühren. »Es ist unsere Aufgabe, in die Welt zu investieren, in der wir leben wollen«, sagte Festival-Initiator Fetsum Sebhat, selbst Kind eritreischer Kriegsflüchtlinge. Musik sei ein starker Weg, um Menschen zusammenzubringen.

200 000 Euro der Erlöse des Vorjahrs waren an Kinder-Projekte der UNICEF in Syrien, Irak, Südsudan und in der Ukraine geflossen. Mit der anderen Hälfte hatten Sebhat und sein Mitstreiter Tedros Tewelde eine Stiftung gegründet, die in Bildung in Deutschland investieren soll und etwa Schulranzen verteilt. dpa/nd

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