100 Tage voller Fehlschläge

Chaosmanagement, Proteste und schlechte Noten für US-Präsident Donald Trump

  • Von Max Böhnel, New York
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bei der abwertenden Reaktion Donald Trumps auf Fragen nach der 100-Tage-Bestandsaufnahme, deren Tradition bis in die 1930er Jahre unter Präsident Franklin Roosevelt zurückreicht, handelt es sich um eine typische Kehrtwende des Rechtspopulisten: Etwas behaupten und versprechen, später alles abstreiten und gar das Gegenteil sagen, dieser Lügenstil ist charakteristisch für den 45. US-Präsidenten in den drei Monaten seit Amtsübernahme. Nicht weniger negativ ist das Fazit beim Blick auf die Erfüllung seiner Wahlversprechen.

In den meisten Mainstream-Medien, die in dieser Woche Bilanz ziehen, stehen die verheerenden Beliebtheitswerte Trumps im Vordergrund. Eine Umfrage der »Washington Post« und des Senders ABC ergab, dass 53 Prozent der Befragten Trumps Politik komplett ablehnen. Nur 42 Prozent befürworten seine Amtsführung. Das ist das mit Abstand schlechteste Ergebnis für die ersten Amtswochen eines neu gewählten Präsidenten, seit es ...


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