Werbung

Von der Leyen rudert etwas zurück

Verteidigungsministerium räumt Defizite ein

Berlin. Nach ihrer Kritik an Strukturen in der Bundeswehr rudert Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) etwas zurück. Sie hätte ihren Äußerungen zum Skandal um den mutmaßlich rechtsextremen Offizier Franco A. eine Anerkennung für die vielen rechtschaffenen Soldaten voranstellen müssen, sagte von der Leyen laut »Spiegel« vor Generälen. Das Verteidigungsministerium räumte auch mögliche Defizite im Umgang mit rechtsradikalen Tendenzen in der Bundeswehr ein. »Es hätte vielleicht früher an der Stelle auch systematischer geforscht werden müssen«, sagte der Sprecher Jens Flosdorff.

Bei einem an der Affäre Beteiligten, der ebenfalls festgenommen worden war, wurden erhebliche Mengen verschiedenster Munition gefunden, wie am Donnerstag bekannt wurde. Es handelt sich dabei unter anderem um rund tausend Schuss Munition, die ganz überwiegend aus ehemaligen Bundeswehrbeständen kommen sollen. Sie wurde offenbar bei Schießübungen entwendet. Agenturen/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln