Nur den Wind im Rücken

Einige Offshore-Windparks sollen künftig ohne oder fast ohne Subventionen gebaut werden

  • Von Andreas Knudsen, Kopenhagen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Kritiker haben es lange verlangt und die Anhänger erneuerbarer Energie hatten vorausgesagt, dass die Windenergie sich bald auch ohne staatliche Subventionen behaupten kann. Nun scheint die Zeit reif zu sein und die Energiewende in Deutschland könnte billiger werden. In der kürzlich ausgeschriebenen Auktion gewannen EnBW aus Baden-Württemberg, zweitgrößter Energieproduzent Deutschlands, und der dänische Produzent DONG die Genehmigung für vier Offshore-Windparks, die ganz oder mit nur unbedeutenden staatlichen Subventionen betrieben werden sollen.

Drei der Nordseewindparks, EnBWs »He Dreiht« mit 900 MW sowie DONGs »OPW West« und »Borkum Riffgrund West 2« mit je 240 Megawatt (MW) Leistung, die die Bundesnetzagentur zur Auktion ausgeschrieben hatte, wurden von ihnen übernommen, ohne dass sie Subventionen in Form von garantierten Stromabnahmepreisen bekommen werden. Bestehende Projekte werden mit 18,4 Cent je Kilowattstunde über acht J...


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