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»Demo für alle« gegen vielfältige Sexualität

»Ehe und Familie vor! Stoppt Genderideologie und Sexualisierung unserer Kinder« - unter diesem Motto kämpft die Bewegung »Demo für alle« gegen eine Pädagogik der sexuellen Vielfalt. Sie protestiert damit gegen eine vermeintliche Kulturhoheit derer, die das Thema sexuelle Vielfalt an bundesdeutsche Schulen getragen haben und weiter dorthin tragen wollen.

Mit der Ex-CDU-Frau Hedwig von Beverfoerde hat die Bewegung eine schlagkräftige Wortführerin. »Wir treten ein für Ehe und Familie, auf die unsere Gesellschaft seit Jahrtausenden gründet, und wenden uns gegen die alles durchdringenden Umerziehungsversuche gut organisierter Lobbygruppen und Ideologen«, heißt es auf der Kampagnenwebseite von »Demo für alle«. Die Bewegung bildet eine Flanke im neu aufgelegten Kulturkampf rechter Weltanschauungen. So zieht Bevernfoerde zusammen mit der AfD-Europa-Abgeordneten Beatrix von Storch auch gegen die »Lobby der Homosexuellen« zu Felde, fordert letztere auf, sich durch sexuelle Enthaltsamkeit von ihrer »Krankheit« zu heilen.

Ihre Ursprünge hat die Bewegung übrigens in Frankreich, wo sie unter dem Slogan »La Manif pour tous« Hunderttausende Menschen gegen die Homo-Ehe und auch das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare auf die Straße brachte.

Am Samstag fand im Kurhaus Wiesbaden ein Sexualpädagogik-Symposium statt, organisiert aus dem Kreise von »Demo für alle«, an der nach Angaben der Veranstalter über 400 Personen teilnahmen. Mit Unterstützung der Professoren Harald Seubert von der Theologischen Hochschule Basel und Christian Winterhoff von der Georg-August-Universität Göttingen unterzog man die Wurzeln, Argumente und Methoden der »Pädagogik der Vielfalt« einer kritischen Prüfung. So war es im Programm zu lesen. ker

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