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Linkspolitiker klar vorn in Südkorea

Unter Präsidentschaft von Moon Jae wird Kursänderung erwartet

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Seoul. Der linksgerichtete frühere Menschenrechtsanwalt Moon Jae In ist am Dienstag zum neuen Präsidenten des Landes gewählt worden. Prognosen zufolge gewann Moon die Wahl, die nach der Amtsenthebung von Staatschefin Park Geun Hye nötig geworden war, mit deutlichem Vorsprung. Sein Wahlsieg könnte nun eine Kursänderung Südkoreas sowohl gegenüber Nordkorea als auch den USA zur Folge haben.

Moon ist der Sohn nordkoreanischer Flüchtlinge und ein ehemaliger Menschenrechtsanwalt, der einst wegen Protests gegen die Diktatur von Parks Vater Park Chung Hee in Haft saß. Laut den Prognosen, die drei Fernsehsender nach Schließung der Wahllokale veröffentlichten, kam der Kandidat der Demokratischen Partei auf 41,4 Prozent und lag damit weit vor seinen Konkurrenten. Der Konservative Hong Joon Pyo von der Regierungspartei der abgesetzten Staatschefin Park kam demnach auf 23,3 Prozent der Wählerstimmen, der Mitte-Politiker Ahn Cheol Soo auf 21,8 Prozent. AFP/nd

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