Polizei: Opfer waren nicht wirklich gefährdet

Politiker und Aktivisten, die auf einer Opferliste rechtsgerichteter Bundeswehroffiziere standen, waren nach Einschätzung der Polizei nicht wirklich gefährdet. »Konkrete Tatvorbereitungen waren nicht erkennbar«, sagte Polizeipräsident Klaus Kandt am Montag im Innenausschuss. »Da war null Planungsleistung erkennbar.« Daher habe das Landeskriminalamt es auch so eingeschätzt, dass die Betroffenen nicht direkt in Gefahr gewesen seien und entsprechend gehandelt. Kandt verteidigte sich gegen Vorwürfe von Linkspartei und Grünen, die Polizei habe zu wenig für die auf der Liste geführten Menschen getan. dpa/nd

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