Ralf Klingsieck, Paris 18.05.2017 / Politik

Frankreichs Sozialisten vor dem Zerfall

Die Wahlniederlage der PS bei den Präsidentschaftswahlen vertieft die Gräben zwischen den linken und rechten Parteiströmungen

Wahlplakate des PS-Kandidaten Benoit Hamon (links) und des Linkspolitikers Jean-Luc Mélenchon

Mitte Juni wird in Frankreich die neue Nationalversammlung gewählt. Der Sozialistischen Partei droht dabei laut Umfragen ein Absturz in die relative Bedeutungslosigkeit. Die PS käme demnach nur auf 28 bis 43 Sitze, bisher waren es mit Partnern 285. Die Partei ist unsicher, wem sie für die Entwicklung die Schuld geben soll.

Die Führung hatte zumindest kürzlich entschieden, Ex-Premier Manuel Valls nicht als Kandidat in seinem angestammten Wahlkreis im Departement Essonne zu nominieren. Andererseits soll dem damit unabhängigen Kandidaten aber auch niemanden gegenübergestellt werden. Das Lavieren im Fall Valls zeugt von den Verunsicherungen in der Partei seit der schweren Niederlage bei der Präsidentschaftswahl. Ihr Kandidat Benoit Hamon landete mit nur sechs Prozent der Stimmen in der Nähe von Vertretern kleinerer Splitterparteien.

Da die PS-Parteiführung noch nicht weiß, ob und wieweit sie mit Präsident Macron zusammenarbeiten ...

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