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Frühling im Rattenfänger-Land

Hameln. Erinnerung an eine Sage: Eine Gruppe wandert über einen Feldweg vorbei an blühenden Rapsfeldern bei Hameln. Das Marketing der niedersächsischen Stadt ist sehr auf die Sage vom Rattenfänger ausgerichtet, die wohl auf dem Auszug der »Hämelschen Kinder« im Jahre 1284 beruht. Als historischer Hintergrund wird angenommen, dass es Hamelner Jung-Bürger gewesen sind, die von adligen Territorialherren oder Lokatoren zur Ostkolonisation angeworben wurden. Daraus entwickelte sich später die Rattenfängersage. Heute gibt es in Hameln nicht nur Rattenfänger-Führungen und ein Rattenfänger-Museum, sondern auch ein Rattenfänger-Freilichtspiel und ein Rattenfänger-Musical. Sogar einen Rattenfänger-Literaturpreis vergibt die Stadt seit 1984 alle zwei Jahre. Gewürdigt werden damit herausragende Märchen- oder Sagenbücher, phantastische Erzählungen oder Erzählungen aus dem Mittelalter für Kinder und Jugendliche. dpa/nd Foto: dpa/Julian Stratenschulte

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