Intransparente Lieferkette

Textilindustrieexpertin Gisela Burckhardt über Missstände bei Hugo Boss

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Frau Burckhardt, warum haben Sie sich eine Aktie von Hugo Boss zugelegt? Ist das Unternehmen für luxuriöse Mode über Nacht nachhaltiger, fairer und transparenter geworden?
Das leider nicht und genau deshalb habe ich mir eine Aktie gekauft, denn damit habe ich mir Rederecht auf der Hauptversammlung erkauft. Die 80 bis 100 Euro sind für mich also nur ein Vehikel, um dort teilnehmen zu können, aber ich arbeite auch mit den Kritischen Aktionären zusammen, um die Anteilseigner auf Missstände aufmerksam zu machen. Das mache ich nicht zum ersten Mal.

Ist die Hugo Boss AG also kein faires, transparentes Unternehmen?
Eben nicht. Derzeit kritisieren wir vor allem die mangelnde Transparenz des Unternehmens, aber früher haben wir bereits anhand von konkreten Fällen die Produktionsbedingungen in Indien und Bangladesch kritisiert. Beim letzten Mal war ich mit einer Kollegin aus Indien auf der Hauptversammlung und da haben wir unsere Recherche...

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