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Präsident Trump sei Dank

Jörg Staude über den Schulterschluss der G6

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Kann sich jemand erinnern, dass auf einem G7-Gipfel nahezu pausenlos über den Klimaschutz gesprochen wurde und darüber, wie führende Länder dieser Welt zu einem Schulterschluss fanden? Nein? In dem Punkt muss man dem ansonsten völlig zu Recht gescholtenen US-Präsidenten Donald Trump fast dankbar sein. Dessen Ignoranz zwang die anderen Staatenlenker, klimapolitisch Farbe zu bekennen: für eine internationale Kooperation und für die Ziele des Übereinkommens von Paris, das 2015 auf einer UN-Konferenz verabschiedet wurde und vorsieht, die globale Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen.

Letztlich wird es auch ziemlich egal sein, ob Trump für die USA diese Woche beschließt, den Weltklimavertrag aufzukündigen - sofern die restlichen G6 dann mit Dekarbonisierung und einer gerechten Klimafinanzierung endlich ernst machen. Das könnte weltweit für einen Wandel sorgen, der die USA dann auch wirtschaftlich ins Hintertreffen und irgendwann (wieder) zur Vernunft bringt.

Gerade die Bundesrepublik müsste sich davon angesprochen fühlen. Die Realität aber ist: Seit gut sieben Jahren - also faktisch seit dem historisch gescheiterten Kopenhagen-Gipfel - verharren die deutschen Treibhausgas-Emissionen auf hohem Niveau. Und wer regierte das Land schon davor und lenkt es bis heute? Angela Merkel. So gesehen ist das größere Problem nicht Trump, sondern die deutsche Bundeskanzlerin.

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