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Der erste Schnitt, die Pflege und die Sache mit dem Moos

Rasen

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Bis zur ersten Mahd sollten die Gräser eine Höhe von acht bis zehn Zentimeter erreicht haben. Geschnitten wird zunächst nicht kürzer als fünf Zentimeter. Bei den nächsten Mähterminen stellen Sie den Rasenmäher immer eine Stufe tiefer ein bis Sie die gewünschte endgültige Mähhöhe erreicht haben. Diese sollte 3,5 Zentimeter nicht unterschreiten.

Doch auch das »alte« Grün ist nicht ohne. Manch einer kennt die Ansicht: braune, verbrannte Stellen. Was tun, zumal man selbst nicht ganz unschuldig sein muss.

Nur selten hat es damit zu tun, dass man das Gießen vergessen hat. Zwei oder drei Tage ohne Wasser, daran hat es nicht gelegen. Schon gar nicht in unseren Breiten. Viel mehr hat man möglicherweise falsch gegossen.

Oft laufen im Sommer die Rasensprenger in der Mittagshitze. Über eine folgende Braunfärbung muss man sich dann nicht wundern. Keine Pflanze, die in der direkten Sonne steht, sollte tagsüber gegossen werden. Durch das Wasser, das auf den Halmen haftet, entsteht ein Lupeneffekte, durch die Sonne verbrennen sie regelrecht. So schnell kann man gar nicht schauen. Also: Vom Wässern früh morgens oder abends hat der Rasen etwas davon. Und das unbeschadet.

Und wie steht es mit zu üppiger Düngung? Zu viel kann ebenfalls das Grün verbrennen. Allerdings muss man sich nicht zu viele Gedanken machen. Wässern Sie gut und schwemmen Sie so den Dünger in tiefere Bodenschichten. Durch ein folgendes Vertikutieren bekommen Sie die abgestorbenen Teile aus dem Boden und können danach die beschädigten Stellen reparieren. Etwas Geduld ist nötig, denn so schnell verwächst die kahle Stelle nicht. Bei einem »Großschaden« allerdings kommen Sie nicht um ein Neuanlegen - vertikutieren, Boden lockern, neuen Rasen säen ...

Radikaler muss auch das Vorgehen angelegt werden, wenn sich das Moss breitgemacht hat. Mancher Kleingärtner schüttelt den Kopf und kennt das Problem nicht. Andere schütteln den Kopf, weil sie nicht wissen, wo sie mit dem Bekämpfen beginnen sollen.

Der Gründe für starken Moosbefall gibt es einige - zu viel Schatten, Mangel an Nährstoffen, auch zu feuchte, schwere und verdichtete Böden. Überall möchte man daher nicht nur Beete an legen oder Gartenbauten errichten.

Moosvernichter sind das eine und einfachste Mittel. Präparate mit Eisen-II-Sulfat sind im Fachhandel erhältlich. Man sollte jedoch an andere Pflanzen und im Boden lebende Tiere denken.

Ja, es geht auch anders, mit etwas mehr Aufwand, dafür aber umweltverträglicher. Einmal in Jahr vertikutieren hilft schon viel, der Rasen bekommt Licht und Luft.

Damit allein ist es nicht getan. Mindestens einmal in der Woche - zwischen März und November - sollte gemäht werden, auf betroffenen Flächen um die fünf Zentimeter. Mit Langzeitdünger im Frühjahr ist für die kommenden drei bzw. sechs Monate gut »Futter« gestreut. Je nach Dünger kann man im Sommer noch einmal nachdüngen. Sind jedoch die Moosflächen zu üppig, hilft wie im »Brandfall« nur das Nachsäen.

Aber vielleicht haben Sie im Garten auch zu viele, zu dichte oder zu dichte Schattenspender. Dann wäre auch hier Hand anzulegen, zu stutzen und auszulichten. nd

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