Tomaten dürfen aufs Grab - zumindest in Neuburg

Neuburg an der Donau. Auch Tomaten dürfen auf einem Grab wachsen. Die oberbayerische Stadt Neuburg an der Donau hat nichts dagegen, dass eine Frau das Grab ihrer Großeltern mit dem Gemüse bepflanzt. Allerdings müssten die Sträucher die Würde der Grabstelle und des gesamten Friedhofes wahren, sagte ein Rathaussprecher. Die Frau hatte vorigen Spätsommer die Tomatenpflanzen in Erinnerung an die gemeinsame Gartenzeit mit ihren Großeltern gepflanzt. Einer CSU-Stadträtin missfiel dies jedoch (»Der nächste baut dann Radieschen an.«). Es gab eine - nicht nur in Neuburg beachtete - Diskussion über den ungewöhnlichen Grabschmuck, der jetzt für die Enkelin der Tomatenliebhaber glücklich endete. dpa/nd

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung