Unten links

Donald Trump wollte noch am Donnerstag bekanntgeben, ob er ans Klima glaubt. Seine Lippen formen schon lange ein deutliches »No«, zögern ließen ihn allein die Warnungen seiner Berater, dass dieses Wort heftige Turbulenzen im Weltklima hervorrufen könnte. Noch nie ließ sich ein Präsident der Vereinigten Staaten in seinen Entscheidungen vom Wetter beeinflussen. Höchstens internationale Klimakiller könnten dies ändern. Im Wahlkampf hatte Trump mit der Weisheit seiner deutschen Vorfahren viel Zuspruch erhalten, dass »wenn der Hahn kräht auf dem Mist, das Wetter sich ändert oder bleibt, wie es ist«. Für die Pressekonferenz war das Sicherheitspersonal angewiesen, die Klimaanlage im Weißen Haus herunterzuregeln, um eventuell nötig werdende frostige Reaktionen des Präsidenten auf freche Journalistenfragen zu unterstreichen. Den ganzen Tag über hielt die Welt bereits den Atem an. Was kurzzeitig die internationale CO2-Bilanz verbesserte. uka

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung