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Pittsburgh unterstützt Paris-Vertrag

Bürgermeister Bill Peduto sauer über Trump-Aussagen

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Washington. Der Bürgermeister von Pittsburgh, Bill Peduto, hat sich entsetzt darüber gezeigt, dass US-Präsident Donald Trump seine Stadt für die Absage des Pariser Klimaschutzabkommens benutzt. Er repräsentiere Pittsburgh und nicht Paris, begründete Trump am Donnerstagabend den Rückzug der USA aus dem historischen Abkommen zum Kampf gegen den Klimawandel. Peduto erwiderte: »Ich bin wie viele andere Pittsburgher entsetzt, dass der Präsident meine Stadt benutzt, um seine inakzeptable Entscheidung zu rechtfertigen.«

Pittsburgh ist eine traditionelle Hochburg der Kohle- und Stahlindustrie. Der Strukturwandel hat die Stadt hart getroffen, doch sie will nicht zurück oder gar als Synonym für schlechte Luft herhalten. Unternehmen aus der Sparte der erneuerbaren Energien gehören längst zu den größten Arbeitgebern im Energiesektor. Lokale Medien verwiesen darauf, dass durch ein neues Kohlebergwerk in der Nähe Pittsburghs gerade mal 70 Arbeitsplätze geschaffen wurden.

»Meine Stadt, die sich von Jahrzehnten des industriellen Blutvergießens endlich erholt hat, wird alles Mögliche tun, um für unsere eigenen Umweltstandards zu werben«, erklärte Bürgermeister Peduto, der mit einer ganzen Serie von Twitter-Kurzbotschaften reagierte und rasch zum Symbol des Widerstands gegen Trumps Entscheidung wurde. »Ich war einer der Bürgermeister der Länder, die nach Paris gingen, um für das Abkommen zu kämpfen«, fügte der Demokrat hinzu, der Pittsburgh seit 2014 regiert. »Wenn du Bürgermeister bist und dich nicht um Veränderungen im Klima kümmerst oder auf die Folgen des Klimawandels vorbereitest, machst du keine gute Arbeit«, sagte Peduto. Er betonte: »Ich kann Ihnen versichern, dass wir den Richtlinien des Pariser Abkommens folgen werden - für unsere Menschen, unsere Wirtschaft und unsere Zukunft«. Agenturen/nd

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