Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Ohio verklagt Pharmakonzerne wegen Junkies

Weil der Medikamentenmissbrauch in den USA zu katastrophalen Folgen führt, gehen einige Staaten jetzt gegen Opioid-Hersteller vor

  • Von John Dyer, Boston
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Tag für Tag sterben in den Vereinigten Staaten rund 40 Menschen an einer Überdosis von opioid-haltigen Schmerzmitteln. Das geht aus Zahlen der US-Seuchenbekämpfungsbehörden hervor. Vergangene Woche erstattete der Justizminister von Ohio, Mike DeWin, deswegen Anzeige gegen fünf Medikamentenhersteller. Der Republikaner wirft den fünf Pharmaunternehmen vor, sie hätten die Verbraucher irregeführt. Die glaubten, dass Opioide nicht abhängig machten, dass die Abhängigkeit leicht in den Griff zu bekommen sei und mit der Einnahme weiterer Opioide leicht bewältigt werden könne.

Dabei sind Opioide chemische und natürliche Substanzen, die wie das aus dem Schlafmohn gewonnene Opium wirken. Einige, aber nicht alle dieser Wirkstoffe kommen dabei wie Morphin oder Codein natürlich als Opiate im Saft des Schlafmohns vor. Als Folge dieser Medikamentensucht stiegen deshalb viele Patienten, die die den Wirkstoff zunächst ganz legal bekommen hatten, al...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.