Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Neuer Anlauf für besseres Verstehen

  • Von Winfried Wagner
  • Lesedauer: 2 Min.

Deutschland und Polen bauen die gegenseitige Sprachförderung mit einem Pilotprojekt in der Uckermark, in Vorpommern und in Szczecin aus. Das entsprechende EU-Projekt hat jetzt grünes Licht von den zuständigen Gremien der Euroregion Pomerania erhalten, wie eine Sprecherin der Kommunalgemeinschaft Pomerania sagte. Die Vorbereitungen haben demnach schon begonnen. Insgesamt seien drei Bildungsprojekte mit einem Gesamtbudget von rund elf Millionen Euro genehmigt worden.

Beim größten Sprachprojekt sollen in Polen und Deutschland mehr als 3100 Kinder von der Kita bis zur Oberstufe die jeweils andere Sprache lernen und die Kultur besser verstehen können. In Szczecin sollen 24 Kitas und Schulen teilnehmen, auf deutscher Seite 28 Schulen und Kitas im Amt Gramzow (Uckermark) und in Vorpommern-Greifswald. Einzelheiten werden am 13. Juni in Greifswald vorgestellt.

Für 6,9 Millionen Euro sollen unter dem Motto »Drei Kitas, zwei Sprachen, ein Weg« zweisprachige Kindertagesstätten auf Usedom in Heringsdorf, in Zinnowitz und im polnischen Świnoujście entstehen. Dieses Sprachen- und Bauprojekt wird mit 3,3 Millionen Euro von der EU gefördert.

Das dritte Projekt wird »Gesunde Kinder in gesunden Kommunen« genannt und soll sich in der Uckermark und im benachbarten polnischen Westpommern dem Übergewicht bei Kindern widmen. Schulen sollen mit Spielplätzen und Sporthallen ausgerüstet werden, Kinder bekommen Ernährungstipps. Zielgruppe seien Erstklässler in polnischen Orten und Zweitklässler in Schwedt, heißt es.

Die 400 000 Einwohner zählende Stadt Szczecin will sich zu einer deutsch-polnischen Metropolregion entwickeln, was von den Landesregierungen in Schwerin und Potsdam gefördert wird. Seit Wegfall der Grenzkontrollen haben sich etwa 1850 polnische Bewohner in der Uckermark und rund 5000 polnische Bürger in Vorpommern-Greifswald - vor allem um Löcknitz, auf der Insel Usedom und in Greifswald - niedergelassen. dpa

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln