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Aus Syrien an die Spree

Das heutige Syrien umfasst einen Großteil der ehemaligen römischen Provinz Syria, die einst eine östliche Grenzprovinz des römischen Imperiums war. Der seit 2011 andauernde Bürgerkrieg bedroht das bedeutende Kulturerbe Syriens, zu dem auch Münzen zählen. Die neue Sonderausstellung des Münzkabinetts im Bode-Museum, die ab Freitag, den 16. Juni, zu sehen ist, legt daher den Fokus auf Artefakte aus alten Münzstätten, die im modernen Syrien liegen.

Syrien war aufgrund seiner geografischen Lage zwischen der Küste des östlichen Mittelmeers und dem fruchtbaren Halbmond ein führendes Kultur- und Handelszentrum der Antike. Die Weihrauch- und Seidenstraße hatten wichtige Stationen im antiken Syrien. Gehandelt wurden etwa in Palmyra neben Räucherwaren und feinen Textilien auch Öle, Pelze, Keramik, Porzellan, Jade und andere Luxusgüter.

Ebenso trafen in Palmyra wie in ganz Syrien unterschiedliche Kulturen und Religionen aufeinander. So siedelten seit der Archaik an der Küste die Phöniker und betrieben hier ihre Handelsstützpunkte. Im Süden grenzte das Reich der Nabatäer an, die von ihrem Zentrum Petra aus den Handel koordinierten. Die Götterwelt der Phöniker und Nabatäer ist noch auf den römischen Münzen Syriens präsent.

Die Geldstücke der antiken syrischen Städte illustrieren eindrucksvoll einstige kulturelle, religiöse und politische Konstellationen. Flankiert werden die Münzen von Zeugnissen syrischer Kultur und Alltagsgegenständen aus anderen Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin. nd

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