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Im Gespräch über Kracauer

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Sein Bändchen über »Die Angestellten« (1929) ist ein Klassiker; seine Feuilletons, Kritiken und Städtebilder für die »Frankfurter Zeitung« sind stilistische wie kulturhistorische Meisterstücke. Seine großen Filmbücher sind Eckpfeiler jeder Filmtheorie und -geschichte bis heute. Siegfried Kracauer (1889 - 1966) war befreundet mit den bedeutendsten kritischen Geistesgrößen seiner Zeit, doch stets zugleich ein Außenseiter, der als Linker und Jude über Frankreich ins amerikanische Exil ging, um dort noch einmal neu anzufangen. Der Historiker Jörg Später hat ihm eine erste gründliche Biografie gewidmet. Er bettet darin Leben und Werk plastisch und präzise in die Tendenzen der Zeit ein, sodass durch das persönliche Schicksal Kracauers eine ganze Epoche transparent wird. Jörg Später stellt im Gespräch mit Erhard Schütz seine Kracauer-Biografie vor. nd

13.6., 20 Uhr, Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, Mitte

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