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Geld für Abschied von der Braunkohle verlangt

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Großräschen. Brandenburg und Sachsen verlangen vom Bund 1,2 Milliarden Euro zur Unterstützung des Strukturwandels in der Lausitz. Der Bund müsse sich an den finanziellen Folgen des Ausstiegs aus der Braunkohle beteiligen, erklärten beide Länder am Dienstag nach einer gemeinsamen Kabinettssitzung in Großräschen. »Die Braunkohleverstromung bleibt als Brückentechnologie notwendig, doch der Braunkohleabbau wird zweifelslos zu Ende gehen«, betonte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Derzeit seien rund 24 000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt von der Energiewirtschaft abhängig. Die Zahl der Beschäftigten werde bis Mitte des Jahrhunderts aber sinken. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) forderte eine planbare und berechenbare Energiepolitik. »Wir brauchen mehr als Tourismus, wir brauchen Industriearbeitsplätze«, sagte Tillich. Der Bund soll die 1,2 Milliarden Euro von 2019 bis 2024 zahlen, im ersten Jahr wären es 200 Millionen Euro. dpa/nd

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