Werbung

Amnesty warnt vor brutaler Grenzpolitik der Trump-Regierung

Menschenrechtler warnen: Durch die Abschottung der Grenze zu Mexiko werden Todesopfer gebilligt

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Mexiko-Stadt. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, durch die Abschottung der Grenze zu Mexiko Todesopfer zu billigen. »Die US-amerikanische Grenzbehörde (CBP) verweigert schutzsuchenden Menschen rechtswidrig die Einreise in die Vereinigten Staaten, die auf der Flucht vor der tödlichen Gewalt in Zentralamerika sind«, sagte die AI-Expertin Maja Liebing mit Blick auf einen neuen Bericht.

In einem Bezirk in der Wüste Arizonas sei die Zahl der gestorbenen Migranten zwischen November 2016 und April 2017 im Vergleich zum Vorjahr von 43 auf 71 gestiegen. Die Grenzbehörde halte Asylsuchende teilweise über Monate in Haftzentren an der Grenze fest. »Amnesty hat Fälle von Familien mit Babys und Kindern dokumentiert, die mehr als 600 Tage in einem amerikanischen Haftzentrum festgehalten wurden.«

Amnesty forderte Trump auf, »seine hasserfüllte Rhetorik gegenüber Flüchtlingen und Migranten zu beenden und ihre Rechte anzuerkennen.« Aber auch Mexiko schotte sich an seiner Grenze weiter südlich zu den zentralamerikanischen Nachbarn immer stärker ab. Zehntausende Menschen fliehen jährlich vor der extremen Bandengewalt in El Salvador, Honduras und Guatemala und versuchen über Mexiko in die USA zu kommen. »Statt den Menschen auf der Flucht aus Zentralamerika zu helfen, setzt Mexiko vor allem auf eine Politik der Abschottung und Abschiebung«, meinte Liebing. Im vergangenen Jahr seien mehr als 147.000 Asylsuchende von Mexikos Grenzbehörden wieder abgeschoben worden. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!