Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Subbotnik und Soljanka

Vor 70 Jahren wurde die Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft gegründet

  • Von Matthias Krauß
  • Lesedauer: ca. 7.5 Min.

Zu den merkwürdigen Erscheinungen der Gegenwart gehört, dass das Bild vom sogenannten Russen im Osten Deutschlands ein wesentlich besseres ist als im Westen. Denn war nicht der Osten russische Besatzungszone, litten nicht die Menschen dort unter der Präsenz von Hunderttausenden Angehörigen der Sowjetischen Armee, deren Sturmartillerie immer mal ungefragt den Vorgarten umgegraben hatte? Zuckelten sie mit ihren Trabis nicht fluchend auf holprigen Straßen hinter endlosen russischen Militärkolonnen her, die zu überholen streng verboten war?

Man kann darüber streiten, ob die Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft (DSF), deren Vorläuferin im Juni 1947 (als »Gesellschaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion«) gegründet wurde, daran Anteil hatte oder ob sich dieses Bild trotz dieser Gesellschaft ausgeprägt hat. Die DSF mit ihren rund sechs Millionen Mitgliedern entwickelte sich nach 1949 zu dem, als was sie jeder DDR-Bürger k...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.