Werbung

136 Stufen zum Frieden von 1648

Unterstütze das nd mit einem monatlichen Beitrag

Minimum 2,50 Euro/Monat

...oder einem Abo oder einer Spende:

  • Wählen Sie ein Abo:

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

    Ich habe bezahlt.

  • Ich bin schon Abonnent
    Login

    Passwort vergessen?

  • Vielleicht später...

Szenische Lesungen, Vorträge und eine Sonderausstellung: Das Museum Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) erinnert im kommenden Jahr an den Beginn des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) vor 400 Jahren. Es ist das einzige Museum in Deutschland, dass sich nur diesem Krieg widmet. Die Sonderausstellung zum Thema »Krieg und Frieden« werde in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern vorbereitet, sagte Museumsleiterin Antje Zeiger. Die Dauerausstellung sei zum Jubiläum bereits neu gestaltet worden.

Es stünden im kommenden Jahr vor allem die Folgen des Geschehens für Brandenburg im Mittelpunkt, sagte Zeiger. Ständig seien Heere durchgezogen, die Lebensbedingungen der Menschen verschlechterten sich. In den 1630er Jahren sorgte der Krieg auch in Brandenburg für einen erschreckenden Bevölkerungsschwund.

»Wir wollen darstellen, was in der Region passiert ist. Und was davon heute noch sichtbar ist«, sagte Zeiger. »Wie lebten die Menschen? Wo waren die Frauen? Gab es trotz aller Grausamkeiten so etwas wie Alltag und Normalität?« Nur wenige Schicksale seien bislang bekannt.

Wittstock war ein wichtiger Ort im Kriegsgeschehen: Dort wurde am 4. Oktober 1636 eine der blutigsten Schlachten geschlagen. Damals besiegten 19 000 Schweden die 22 000 Mann starke kaiserlich-sächsischen Armee. 2007 wurde am Rande des Schlachtfeldes ein Massengrab mit den Überresten von mehr als 125 Soldaten entdeckt.

Auf mehreren Stockwerken widmet sich das Museum dem Dreißigjährigen Krieg. Auf sieben Ebenen, in einem jeweils etwa 50 Quadratmeter großen Bereich werden in mehreren Kapiteln mehrere hundert Exponate gezeigt: von Münzen über Akten bis hin zu Waffen. Mit seinem kleinen Etat könne das Haus aber kaum neue originale Exponate ankaufen, sagte Zeiger. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen