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Wohnungsbau oft am Bedarf vorbei

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Köln. In den meisten Gegenden Brandenburgs werden nach Einschätzung des Instituts der Deutschen Wirtschaft zu viele Wohnungen gebaut. In zahlreichen Landkreisen und kreisfreien Städten übersteigt der Neubau laut einer neuen Studie der Kölner Wirtschaftsforscher den Bedarf.

Lediglich in Potsdam, Oberhavel, Teltow-Fläming sowie Cottbus und Frankfurt (Oder) sei der Bedarf nicht gedeckt, hieß es. Frankfurt (Oder) ist dabei ein Sonderfall, weil hier die Zahl der Wohnungen sogar gesunken ist, obwohl eigentlich mehr gebraucht werden. In der Uckermark, in der Prignitz sowie in drei südlichen Landkreisen gibt es der Studie zufolge gar keinen Bedarf an Neubauten. In manchen dieser Kreise stieg die Zahl der Wohnungen dennoch, in Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße sank sie hingegen.

Besonders drastisch war die Fehlentwicklung laut Studie in Ostprignitz-Ruppin: Einem Bedarf von 69 Wohnungen standen 202 Neubauten gegenüber. Die Forscher erwarten in betroffenen Regionen unter anderem Leerstände und empfehlen den Kommunen, Neubauten an den Abriss von Altbauten zu koppeln. dpa/nd

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