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Aus altem Holz

Kristina Vogels Augen strahlten am Mittwoch gleich doppelt auf der Radrennbahn des Berliner Velodroms. Die Erfurterin wurde 2016 nicht nur Olympiasiegerin in Rio, auch 2017 eilte sie bei verschiedenen Weltcups und den Weltmeisterschaften in Hongkong schon wieder von Erfolg zu Erfolg. Da ist es alles andere als leicht, in ihrem vollen Kalender einen Termin zu finden, bei dem sich die Sprinterin mal nicht abstrampeln muss, um einen schönen Pokal zu bekommen. Nun aber war es so weit, da ihr nd-Autor Oliver Kern die Trophäe der Sportlerin des Jahres überreichen durfte, zu der sie die Leser von »neues deutschland« nach den Erfolgen in Rio bereits zum zweiten Mal gewählt hatten.

»Super, ich freue mich so, dass es endlich geklappt hat«, sagte Vogel, die sich nebenbei noch ein zweites »Souvenir« sicherte: Ein paar Latten vom alten Holz der Bahn im Velodrom. Die Piste wird gerade ausgetauscht. Pünktlich zur EM im Oktober soll das Oval fertig sein. Dann will Vogel möglichst drei Goldmedaillen gewinnen. Der nd-Pokal kommt zu dem aus dem Jahr 2013 in die Vitrine im neuen Haus, sagte Vogel. Mit dem Holz hat sie aber anderes vor: »Bahnholz ist richtig hart, daraus baue ich mir eine Werkbank.« Modernes Recycling. nd

Foto: nd/Ulli Winkler

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