Rechnungshof kritisiert Mehrwertsteuer-Betrug

Augsburg. Der Bundesrechnungshof kritisiert einem Medienbericht zufolge einen wachsenden Mehrwertsteuerbetrug von In- und Ausländern an der deutsch-schweizerischen Grenze. Dem Fiskus entgingen durch Missbrauch bei der Rückerstattung der Steuer Einnahmen in Millionenhöhe, berichtete die »Augsburger Allgemeine« am Dienstag unter Berufung auf ein Rechnungshofpapier. Deutsche lassen sich demnach mit Hilfe von Bekannten oder Strohmännern in der Schweiz die Mehrwertsteuer erstatten. Ihr Einkauf ist somit auf illegale Weise steuerfrei. »Ein Risiko, dabei entdeckt zu werden, besteht dabei faktisch nicht«, zitierte die Zeitung. AFP/nd

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