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»Wir sind die erste Anlaufstelle hinter der Grenze«

Seit langem schon hat Malmö einen hohen Anteil an Einwohnern mit Migrationshintergrund. 2015 kamen viele Flüchtlinge hinzu, mehr als im Rest Schwedens

  • Von Nelli Tügel
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Der Bürgermeister von Malmö habe freiwillig mehr Flüchtlinge aufgenommen, als vom Staat zugewiesen worden seien, schrieb Anfang Juni »Die Zeit« auf der Titelseite. Wieviele mehr? Die Frage sei falsch gestellt und die Aussage zudem irreführend, sagt Nashab Farhikhtah, Sprecherin des Bürgermeisters Andreas Schönström. Denn in Schweden, so Farhikhtah, gebe es gar keinen nationalen Verteilungsschlüssel für Asylsuchende.

Die Menschen dürfen sich am Ort ihrer Wahl niederlassen, vorausgesetzt sie können eine Unterkunft organisieren. Alle anderen werden zwar verteilt, allerdings entscheiden die Kommunen grundsätzlich selbst darüber, ob und wie viele Asylbewerber sie jährlich aufnehmen wollen und treffen darüber mit der nationalen Migrationsbehörde Vereinbarungen.

Dass in Malmö - mit 320 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt des Landes - überdurschnittlich viele Flüchtlinge leben, hat zwei Gründe. Der Anteil an Einwohnern mit Migration...


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