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Kritik an Umbau von St.-Hedwig

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) hat die Umbaupläne für die Berliner St.-Hedwigs-Kathedrale kritisiert. Die derzeitigen Pläne würden den denkmalgeschützten Innenraum des Kirchenbaus in Berlin-Mitte unwiederbringlich zerstören, erklärt die Stiftung in einer in Bonn veröffentlichten Stellungnahme. Stattdessen plädiere die Denkmalschutzstiftung »für die Erhaltung des 1958 bis 1963 nach Entwürfen von Hans Schwippert geschaffenen Innenraums der St.-Hedwigs-Kathedrale, eines weltweit einzigartigen Sakralraums und einer herausragenden Raumschöpfung der Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg«.

Über den Umbau der katholischen Bischofskirche wird seit Jahren heftig gestritten. Kritiker monieren unter anderem die hohen Kosten eines Totalumbaus der Kirche. Kernpunkt der Umbaupläne ist die Schließung der breiten Mitteltreppe hin zur Unterkirche. Diese breite Mitteltreppe teilt seit Jahrzehnten die Gottesdienstgemeinde räumlich in zwei Teile und hält sie auf Distanz zu den Priestern. Ein gemeinsames Feiern im Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils ist nach Überzeugung der Befürworter des Umbaus nur schwer möglich. St. Hedwig ist Berlins älteste und wohl auch bekannteste katholische Kirche. Sie wurde am 1. November 1773 geweiht. Der Bau war die erste katholische Kirche Berlins seit der Reformation. Modell für die Kathedrale stand das Pantheon in Rom. epd/nd

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