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Die allerneuesten Umfragen zur Bundestagswahl sind für die SPD, vorsichtig gesagt, beschissen. Nach Tief und Hoch und wieder Tief folgt nun - Tief. Zyklische Krisen sehen eigentlich anders aus. So war das nicht gedacht mit Kandidat Schulz, und so war es auch nicht gedacht mit dem jüngsten Erbauungsparteitag sowie der mittelschweren Frechheit, die Ehe für alle gegen den Koalitionspartner CDU/CSU durchzudrücken. Was nun? Nun gilt es, in den Restwochen bis zur Wahl den richtigen Ton zu treffen. Den Wählern nicht zu viel versprechen, aber auch nicht zu wenig. Nicht zu unterwürfig erscheinen, aber auch nicht zu aufsässig. Hm. Vielleicht hilft ein Blick zur Konkurrenz. Da setzt sich beispielsweise die Transhumane Partei für »relative Unsterblichkeit« ein. Was das ist? Keine Ahnung. Aber klingt gut. Irgendwie interessant. Irgendwie - einigermaßen. Relative Unsterblichkeit, darüber wäre die SPD sicherlich sehr froh. Und außerdem ist es ein typisch sozialdemokratischer Kompromiss. wh

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