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DuMont prüft Beschwerde

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Die DuMont-Mediengruppe prüft rechtliche Schritte gegen die AfD-nahe Wochenzeitung »Deutschland-Kurier«. Grund dafür ist offenbar eine Ähnlichkeit zwischen dem Layout des Blattes und dem des »Berliner Kuriers«. Der »Deutschland-Kurier« und sein Onlineauftritt stünden in keinerlei Verbindung zum »Berliner Kurier«, erklärte die DuMont-Mediengruppe. »Es werden alle juristisch möglichen Schritte geprüft, um gegen diese offensichtlich rechtspopulistische Vereinnahmung des ›Berliner Kurier‹ vorzugehen.« Der »Deutschland-Kurier« wies die Vorwürfe einem Medienbericht zufolge zurück.

Der »Deutschland-Kurier« sollte erstmals am Mittwoch mit einer Auflage von 300 000 Exemplaren erscheinen und zunächst kostenlos in Berlin verteilt werden. Folgen sollen Großstädte wie Stuttgart, Dresden und Köln. Die Wochenzeitung bezeichnet sich selbst als »politisch und konfessionell unabhängig«, Herausgeber ist die rechtskonservative »Vereinigung zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten«. Der Verein hatte im vergangenen Jahr bereits das kostenlose »Extrablatt« gedruckt und darin für die AfD geworben. Chefredakteur des »Deutschland-Kuriers« ist David Bendels. epd/nd

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