»Die Bilanz der Landrückgabe ist zweischneidig«

Alirio Uribe Muñoz über die Bedeutung und Umsetzung des Agrarabkommens für den Friedensprozess

Das Agrarabkommen zwischen FARC-Guerilla und kolumbianischer Regierung ist ein Eckpunkt innerhalb des Friedensabkommens. Warum ist es so wichtig?
Aus historischer Perspektive wartet Kolumbien seit Anfang der 1960er Jahre auf eine Agrarreform. Hintergrund ist, dass es in Kolumbien eine extreme Landkonzentration gibt, dass auf immensen Flächen Rinderzucht betrieben wird, statt mehr Nahrungsmittel anzubauen. Zudem hat die Regierung in den vergangenen Jahren den Ausbau der industriellen Landwirtschaft forciert - bei den Ölpalmen, dem Zuckerrohr oder auch in der Plantagenwirtschaft.

Wird sich an diesen Strukturen mit dem Abkommen etwas ändern?
Im Friedensabkommen zwischen FARC-Guerilla und der Regierung wird anerkannt, dass die Landfrage eine der Ursachen für den bewaffneten internen Konflikt ist und dass die Umverteilung von Land und die Demokratisierung des Zugangs zu Ackerfläche notwendig ist. Folgerichtig ist der erste Punkt des ...

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