Kunst im Bau

Was sehen Sie auf diesem Bild: einen leerstehender Fabrikbau, in dem vielleicht früher Kabel produziert, Elektroteile zusammengebaut, geschweißt und gelötet wurden, einen Bau also, der nur auf die Abrissbirne wartet? Oder sehen Sie einen Raum für Kunst, für Bildhauer und Maler, für neues urbanes Leben? Da das Gebäude in Oberschöneweide steht, fällt die Antwort leicht. Früher zählte der Stadtteil im Bezirk Treptow-Köpenick zu den bedeutendsten Fabrikquartieren Deutschlands, heute wird hier nichts mehr fabriziert.

Außer eben Kunst. Vom heutigen Donnerstag bis zum Sonntag präsentieren rund 80 nationale und internationale Künstler in leerstehenden Industriehallen bildende Kunst, Performances und Musik. Veranstaltet wird das Festival, das passend zum Ort den Namen »transformart« trägt, von einer ortsansässigen Künstlergruppe sowie den Eigentümern der Rathenau-Hallen. jam Foto: Anett Münnich

»transformart«, 13. bis 16. Juli, Wilhelminenhof᠆str. 83 - 85, Oberschöneweide. Do. ab 19 Uhr, Fr./Sa. 14 bis 22 Uhr, So. 14 bis 19 Uhr; www.anett-muennich.de

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken